Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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größten Schwierigkeit ſeinen Fragen nachkommen konnte, die hageldicht über mich kamen. Nach einigen gewöhn⸗ lichen Redensarten über die Straßen, das Wetter und

die Jahreszeit ſagte Se. Majeſtät:.

„ord Callonby wohnt ſeit einiger Zeit hier, Sie kennen ihn ohne Zweifel?“ dann fügte er, ohne eine Antwort abzuwarten, hinzu,„ein angenehmer Mann— wohlunterrichtet— habe ihn ſehr lieb, und ſeine Töch⸗ ter ungemein hübſche Damen.“ Hier erröthete ich und es wurde mir ganz ſeltſam zu Muth, als der König

fortfuhr:—

„Hoffe, daß ſie einige Zeit bei uns bleiben, ſie ſind wirklich eine Zierde unſeres Hofes. Herr Graf, Se. Erzellenz wird tanzen wollen.“ Hier murmelte ich eine Entſchuldigung wegen meines verrenkten Knö⸗ chels, und der König wandte ſich gegen einige Hofda⸗ men, um mit ihnen zu ſprechen. Sr. Mafeſtät Notiz⸗ nahme von mir veranlaßte jetzt mehrere Perſonen, ſich mir vorzuſtellen, und in einer Viertelſtunde war ich don Bekannten umgeben, die an Aufmerkſamkeiten ge⸗ gen mich wetteiferten.

„München iſt eben nicht der ſchlimmſte Ort, Mei⸗ ſter Harry,“ dachte ich, als ich eine fette Herzogin mit vierzehn Ahnen nach dem Erfriſchungszimmer führte und ſo eben Einladungen genug angenommen hatte, um mich auf drei volle Wochen zu beſchäftigen.

„Ich habe mich überall nach Ew. Erzellenz umge⸗

ſehen,“ ſagte der Oberhofmarſchall, indem er ſich athem⸗

los und keuchend einen Weg zu mir bahnte,„Se. Ma⸗ jeſtät läßt Sie erſuchen, eine Partie Whiſt mitzuſpielen; bitte alſo, kommen Sie ſogleich.“ 3

„Figaro quà, Figaro la.“ murmelte ich;„ſo ge⸗ ſucht war gewiß nicht leicht Jemand; Gott gebe, daß nicht die ganze bayriſche Königsfamilie wahnfinnig iſt; es ſieht wenigſtens ſehr darnach aus. Lady Jane mag ſich wohl zuſammennehmen, denn ich brauche jetzt nur

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