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beszierſn der Ankunft meines Nachfolgers entgegen lau⸗ erten.
So ſagte ich denn zum zweiten Mal Curriglaß und ſeinem gaſtlichen Eigenthümer, deſſen Anſtrengun⸗ gen, um„Irland Recht zu verſchaffen,“ mir noch lange Zeit im Gedächtniß bleiben werden, Lebewohl, ſetzte mich in's Innere Sr. Majeſtät Poſtwagen und über⸗ ließ mich dem vollen Strom meiner Hoffnungen und Phantaſien, die ſich zuletzt in einem geſunden, erſri⸗
ſchenden Schlafe verloren, aus welchem ich erſt erwachte als wir in Damſon⸗reet vor der Thüre des„Hiberni⸗ ers“ anfuhren.
Schon in dieſer frühen Stunde des Tags herrſchte eine bedeutende Geſchäftigkeit und zurüſtende Emſigkeit, die ich mir nicht zu erklären vermochte, bis der Kellner mir ſagte, daß mehr als dreihundert Fremde im Hauſe ſeien, indem man an dieſem Tage die Ankunft Sr. Majeſtät zu höchſt Ihrem Beſuch in Irland erwadte und zu dieſer Gelegenheit eine ſehr namhafte Geſell⸗ ſchaft aus der Grafſchaft Galway ſich mit Weib und Aind in dieſem ihrem Lieblingshotel eingefunden habe.
. Obſchon ich in den letzten drei Monaten tagtäg⸗ lich von dieſem herannahenden Ereigniſſe geleſen hatte, ſo konnte ich doch nicht umhin, mich über die ſpannende Aufregung zu verwundern, welche durch daſſelbe ſo all⸗ gemein hervorgerufen wurde, und in meiner kurzen Unterhaltung mit dem Kellner erfuhr ich, daß es ſchlech⸗ terdings unmöglich ſei, eine Unterkunft zu bekommen,
und daß er mir kein Bett verſchaffen könnte, ſelbſt wenn ich fünf Guineen dafür böte. Da ich unter ſol⸗ chen Umſtänden keine Neigung zum Schlafen hatte und auch unter günſtigeren Bedingungen wenig darnach gefragt hätte, ſo beſtellte ich mir auf zehn Uhr ein Frühſtück und machte mich auf einen Spaziergang durch die Stadt. Bei meinem kurzen Umherſchlendern in den Straßen konnte ich mich recht deutlich überzeugen,


