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Zeiten wohl bekannt war, iſt für die gegenwärtige Generation gänzlich verloren gegangen— ich meine die ſchöne Kunſt, in Gegenwart der Jury den Rich⸗ ter zu bearbeiten und dieſe nicht merken zu laſſen, daß man ſie zum Narren hatte, wenn man ſich je einmal einen Spaß mit ihr machen wollte. Der arme Peter Purcel— Friede ſei mit ſeiner Aſche— war hiefür beſonders berühmt; er hätte den Teufel ſelbſt betrogen, wenn es nöthig geweſen wäre; im vergangenen November waren es ſechzehn Jahre, daß er geſtorben iſt.“
„Und worin beſtand Peters eigenthümliche Ge⸗ ſchicklichkeit in dieſer Beziehung, Mr. Daly?“ fragte ich.
„O, da könnte ich mich ſtundenlang vergebens ab⸗ mühen, um Ihnen dies auseinander zu ſetzen; aber ich will Ihnen ein Beiſpiel anführen, welches Sie beſſer als alle meine Abhandlungen darüber berichten ſoll; ich war ſelbſt zugegen als die Sache vorkam, es war das erſte Mal, daß ich ihn im Bezirke antraf:—
„Vermuthlich iſt außer mir ſelbſt Niemand hier,
der ſich des großen Prozeſſes Mills contra Mulcahy,
Wittwe, und Andere erinnert, welcher im Jahr 82 zu Ennis verhandelt wurde. Nun, es liegt auch nichts daran, wenn Niemand mehr davon weiß; vielleicht iſt dies nur um ſo angenehmer für mich, denn ich kann dann meinen eigenen Bericht vortragen, ohne unter⸗ brochen zu werden. Nun gut, man nannte es nur den alten Prozeß, denn er kam nicht weniger als fiebzehn Mal vor. Ich glaube wahrhaftig, er brachte den alten Jones, der im Civilgericht ſaß, unter den Boden; er pflegte zu ſagen, wenn dieſer Prozeß erſt am jüngſten Tage zur Verhandlung käme, ſo würde dennoch gewiß eine der beiden Parteien appelliren. Dem ſei wie ihm wolle, die Mills'ſchen gewannen Peter gegen ein be⸗ deutendes Honorar für ſich und brachten ihn in einer vierſpännigen Chaiſe mit fliegenden Fahnen, mit Sträu⸗
ßen auf den Hüten der Poſtillone und oben auf dem
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