Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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gänzlich außer Stand, ihn zum Stehen zu bringen; die Damen aber, die Vollblutpferde ritten, hatten be⸗ reits eine volle Pferdslänge vor mir voraus, und da ſämmtliche Roſſe ihr Möglichſtes thaten, ſo ging es wie auf Windesflügeln. Die Ladies waren jedoch, weil ihre Pferde beſſer ausgriffen, offenbar im Vortheil, und wird man mir's wohl glauben, oder ſoll ich's überhaupt in dieſen meinen Bekenntniſſen zu geſtehen wagen, daß ich, der ich einen Augenbiick meine beſte Ausſicht auf Beförderung darum gegeben hätte, mein Ros zum Stehen bringen zu können, jetzt unbedenklich mein noch zu eroberndes Herzogthum dafür verpfändet haben würde, wenn ich Sir Roger unvermerkt einige tüchtige Hiebe hätte beibringen können. Ich überlaſſe es den hochgelehrten Perücken, die Vernünftigkeit dieſer Denkweiſe herauszuklügeln, aber die Thatſache verhält ſich nicht anders. Es war ein vollſtändiges Kirchthum⸗ rennen und mein Blut befand ſich in kochender Wallung.

Während dieſes ſcharfen Rittes merkte ich, daß ungefähr zweihundert Schritte vor mir ein eiſernes

Thor und Pfoſten ſtanden, ohne einen Zaun oder eine

Mauer auf einer von beiden Seiten; bevor ich aber über den Zweck einer ſo ſeltſamen Veranſtaltung in⸗ mitten eines großen Wieſenplanes meine Muthmaßungen anſtellen konnte, ſah ich das vorderſte Pferd, das jetzt zwei oder drei Längen dem andern voraus war, wie dieſes andere dem meinen, zwei oder drei kurze Schritte machen und ungefähr acht Fuß hoch über ein Gehege wegſetzen; das zweite folgte in gleicher Weiſe, und die

Reiterinnen ſaßen immer noch ſo feſt wie beim Galopp.

Ietzt kam die Reihe an mich, und ich bekenne daß ich, als ich in der Nähe dieſer Barriere war, von Herzen wünſchte, glücklich darüber weg zu ſein, denn ſchon die entfernte Möglichkeit eines Mißgeſchicks hätte mich wahn⸗ ſinnig machen können. Sir Roger kam mit gewaltigen Schritten heran, und als er zwei Fuß von dem Gehege

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war, machte er ſich in die Höhe und ſetzte darüber

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