Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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Flüßchen, über das eine ländliche Brücke geworfen war. Als ich auf den rieſelnden Bach da unten hinabſchaute, über deſſen Oberfläche gräuliche Abendfliegen ſich her⸗ umtummelten, faßte ich den Entſchluß, im Fall ich von Sr. Lordſchaft in Gnaden aufgenonmen würde, einen Tag hier dem Angeln zu widmen, bevor ich die Gegend verlaſſe. Es war jetzt ſpät geworden, und eingedenk der ausdrücklichen Mahnung Lords Kilkee, Punkt ſieben Uhr, warf ich meinem Hengſte Sir Roger(denn bis dahin war ich gegangen) die Zügel über den Hals und ſprengte in einem leichten Galopp den ſteilen Hügel vor mir hinan. Als ich die Spitze erreichte, fand ich mich auf einem breiten flachen Hochlande, das von alten ſchönen Bäumen umgeben war; und in einiger Entfernung, höchſt geſchmackvoll von Zierpflanzungen halb verborgen, konnte ich etwas von Callonby er⸗ blicken. Bevor ich jedoch Zeit hatte, mich umzuſchauen, hörte ich das Stampfen von Pferdehufen hinter mir, und einen Augenblick darauf ſprengten zwei Ladies den Abhang heran und kumen in einem ſcharfen Galopp auf mich zu, gefolgt von einem Groom, der ſo wenig als ſein Pferd an der Reitweiſe ſeiner ſchönen Gebie⸗ terinnen ſonderliches Behagen zu finden ſchien, Ich ritt ein wenig ſeitwärts ins Gras, um ſie an mir vor⸗ über zu laſſen; aber kaum waren ſie zu mir herange⸗ kommen, als Sir Roger, den es nach einem artigen Rennkampf zu gelüſten ſchien, die beiden Vorderfüße in die Höhe warf, ſeine Odren ſpitzte und mit einer Flucht, die mich beinahe aus dem Sattel ſchleuderte, ventre-à-terre— davonjagte. M in erſter Gedanke war an die Ladies neben mir, und zu meinem entſetz⸗ lichen Schreck ſah ich ſie im geſt eckten Galopp hinter mir heriagen; ihre Pferde wa en vom Weze abgekom⸗ men und ſchienen gänzlich meiſterlos geworden zu ſein. Ich bemühte mich, anzuhalten, aber alles vergebens. Sir Roger hatte— ein Lieblinasſtück von iym— das Gebiß zwiſchen ſeine Zähne genommen, und ich war