Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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ich mich auf die Bemerkung beſchränken, daß nach einer⸗ ſehr langen Unterredung der Oberſt meine Entſchuldi⸗ gung annahm und wir uns trennten.

Bevor eine Woche verſtrich, war die Geſchichte

nah und fern ruchbar geworden; in jedem Wirthshauſe von Cork hatte man darüber gelacht. Was mich be⸗ traf, ſo hatte ich unſterbliche Ehre eingeerntet für mei⸗ nen Takt und Muth; der gute Gullable ließ ſich gerne bereit finden, dem Schwanke Vorſchub zu thun und gab uns für die verlorene Wette einen Mittagsſchmaus; der Oberſt aber wurde ſo unbarmherzig gehänſelt und in den Corker Blättern erſchienen ſolch unzarte Anſpie⸗ lungen auf die Art, wie er genarrt worden ſei, daß er ſich, nur um den beſtändigen Witzeleien zu entgehen, genöthigt ſah, um einen Quartierwechſel mit einem andern Regiment einzukommen; in Folge deß marſchir⸗ ten wir dann, ehe ein Monat verging, nach Limerik, um, wie die Ordre lautete, das 9te Regiment abzu⸗ löſen, das zu einem auswärtigen Dienſte beſtimmt war; in Wahrheit aber, um den Oberſtlieutenant C— von der Qual beſtändiger Foppereien zu erlöſen. 3 Wenn inzwiſchen der Oberſt auch zu verzeihen ſchien, ſo vergaß er doch nicht, denn ſchon in der zweiten Woche nach unſerer Ankunft in Limerik erhielt ich eines Morgens beim Frühſtück folgende kurze Note von unſerem Adjutanten:

„Mein lieber Lorrequer— Der Oberſt hat Befehl erhalten, zwei Compagnien nach einem abgelegenen Theil der Grafſchaft Clare abzuſenden; da nun Sie dem Staat einige Dienſte geleiſtet haben, ſo ſind Sie für die ſchöne Stadt Kirush auserſehen, wo, um mich der eulogiſtiſchen Sprache der geographiſchen Handbü⸗ cher zu bedienen, ein guter Hafen und ein mit Fiſchen reichlich verſehener Markt iſt. Ich habe ſo eben von

der gütigen Abſicht gehört, welche man mit Ihnen vor⸗ hat, und beeile mich, Sie davon in Kenntniß zu ſetzen. Ihr allzeit ergebener Charles Curzon.“