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Ich gern noch länger ausgehalten; gern, Es brachte mich doch immer auf Gedanken, Die gut und nützlich. Und wem ſchmeichelt's doch Im Grunde nicht, ſich gar ſo werth und theuer, Von wem's auch ſei, gehalten fühlen, daß Er den Gedanken nicht ertragen kann, Er müſſ' ein Mal auf ewig uns entbehren! Sittah. Sehr wahr! Rech a. Allein,— allein— das geht zu weit! Dem kann ich nichts entgegen ſetzen: nicht Geduld, nicht Ueberlegung; nichts! Sittah. Was? wem? Recha. Was ſie mir eben jetzt entdeckt will haben. Sittah. Entdeckt? und eben jetzt? Recha. Nur eben jetzt. Wir nahten, auf dem Weg' hieher, uns einem Verfallnen Chriſtentempel. Plötzlich ſtand Sie ſtill; ſchien mit ſich ſelbſt zu kämpfen; blickte Mit naſſen Augen bald gen Himmel, bald Auf mich. Komm, ſprach ſie endlich, laſſ' uns hier Durch dieſen Tempel in die Richte gehn! Sie geht; ich folg' ihr und mein Auge ſchweift Mit Graus die wankenden Ruinen durch. Nun ſteht ſie wieder; und ich ſehe mich An den verſunknen Stufen eines morſchen Altars mit ihr. Wie ward mir, als ſie da Mit heißen Thränen, mit gerungnen Händen, Zu meinen Füßen ſtürzte!... Sit. Gutes Kind! Recha. Und bei der Göttlichen, die da wohl ſonſt So manch Gebeth erhört, ſo manches Wunder
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