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Hörten Sie nicht auch, gnädiger Herr, einen Schuß fallen? Und da noch einen!
Prinz. Was iſt das? was giebts?
Mar. Was meinen Sie wohl? Wie, wenn ich thätiger wäre, als Sie glauben?
Prinz. Thätiger? So ſagen Sie doch—
Mar. Kurz: wovon ich geſprochen, geſchieht.
Prinz. Iſt es möglich?
Mar. Nur vergeſſen Sie nicht, Prinz, weſſen Sie mich eben verſichert. Ich habe nochmals Ihr Wort— 5
Prinz. Aber die Anſtalten ſind doch ſo—
Mar. Als ſie nur immer ſein können! Die Aus⸗ führung iſt Leuten anvertrauet, auf die ich mich ver⸗ laſſen kann. Der Weg geht hart an der Planke des Thiergartens vorbei. Da wird ein Theil den Wa⸗ gen angefallen haben, gleichſam, um ihn zu plündern. Und ein andrer Theil, wobei einer von meinen Be⸗ dienten iſt, wird aus dem Thiergarten geſtürzt ſein; den Angefallenen gleichſam zur Hülfe. Während des Handgemenges, in das beide Theile zum Schein gerathen, ſoll mein Bedienter Emilien ergreifen, gle ob er ſie retten wolle, und durch den Thiergarten in das Schloß bringen. So iſt die Abrede. Was ſagen Sie nun, Prinz?
Prinz. Sie überraſchen mich auf eine ſonder⸗ bare Art. Und eine Bangigkeit überfällt mich— (Marinelli tritt an das Fenſter) Wornach ſehen Sies Mar. Dahinaus muß es ſein! Recht! und eine Maske kömmt bereits um die Planke geſprengt;


