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App. In Wahrheit? So thut es mir leid, daß ich die Ehre, welche mir der Prinz zugedacht, ver⸗ bitten muß.
Mar. Wie?
App. Ich kann heute nicht abreiſen; auch mor⸗ gen nicht; auch übermorgen noch nicht.
Mar. Sie ſcherzen, Herr Graf.
App. Mit Ihnen?
Mar. Unvergleichlich! Wenn der Scherz dem Prinzen gilt, ſo iſt er um ſo viel luſtiger.— Sie fönnen nicht?
App. Nein, mein Herr, nein. Und ich hoffe, daß der Prinz ſelbſt meine Entſchuldigung wird gel⸗ ten laſſen.
Mar. Die bin ich begierig, zu hören.
App. O, eine Kleinigkeit! Sehen Sie, ich ſoll noch heut' eine Frau nehmen.
Mar. Nun? und dann?
App. Und dann? und dann? Ihre Frage iſt auch verzweifelt naiv.
Mar. Man hat Exempel, Herr Graf, daß ſich Hochzeiten aufſchieben laſſen. Ich glaube freilich nicht, daß der Braut oder dem Bräutigam immer damit gedient iſt. Die Sache mag ihr Unangenehmes haben. Aber doch, dächt' ich, der Befehl des Herrn
App. Der Befehl des Herrn? des Herrn? Ein Herr, den man ſich ſelber wählt, iſt unſer Herr ſo eigentlich nicht— Ich gebe zu, daß Sie dem Prin⸗ zen unbedingtern Gehorſam ſchuldig wären. Aber nicht ich. Ich kam an ſeinen Hof als ein Freiwilli⸗ ger. Ich wollte die Ehre haben, ihm zu dienen; aber


