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Mar. Und das, wenn die Freundſchaft ruhmre⸗ dig ſein darf— nicht ohne mein Zuthun.
App. Wahrlich, Sie ſetzen mich wegen eines Dankes in Verlegenheit. Ich habe ſchon längſt nicht mehr erwartet, daß der Prinz mich zu brauchen ge⸗ ruhen werde.
Mar. Ich bin verſichert, daß es ihm bloß an einer würdigen Gelegenheit gemangelt hat. Und wenn auch dieſe ſo eines Mannes, wie Graf Appiani, noch nicht würdig genug ſein ſollte: ſo iſt freilich meine Frenndſchaft zu voreilig geweſen.
App. Freundſchaft und Freundſchaft, um das dritte Wort! Mit wem red' ich denn? Des Mar⸗ cheſe Marinelli Freundſchaft hätt' ich mir nie träu⸗ men laſſen.
Mar. Ich erkenne mein Unrecht, Herr Graf, mein unverzeihliches Unrecht, daß ich, ohne Ihre Er⸗ laubniß, Ihr Freund ſein wollen. Vei dem allen: was thut das? Die Gnade des Prinzen, die Ihnen angetragene Ehre, bleiben, was ſie ſind: und ich zweifle nicht, Sie werden ſie mit Begierd' ergreifen,
App(nach einiger Ueberlegung.) Allerdings.
Mar. Nun ſo kommen Sie.— App. Wohin? 3 „Mar. Nach Doſalo, zu dem Prinzen.— Es liegt ſchon alles fertig; und Sie müſen heut' noch ahreiſen. 4
App. Was ſagen Sie? Noch heute?
Mar. Lieber noch in dieſer nämlichen Stunde,
als in der folgenden. Die Sache iſt von der äußer⸗ ſten Eil.


