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Endlich ward es Zeit, mich wieder zu erheben. Das heilige Amt ging zu Ende. Ich zitterte, mich umzu⸗ kehren. Ich zitterte ihn zu erblicken, der ſich den Frevel erlauben dürfen. Und da ich mich umwandte, da ich ihn erblickte—
Claud. Wen, meine Tochter?
Emil. Rathen Sie, meine Mutter; rathen Sie — Ich glaubte in die Erde zu ſinken— Ich glaubte in die Erde zu ſinken— Ihn ſelbſte
Emil. Den Prinzen.
Claud. Den Prinzen. O geſegnet ſei die Unge⸗ duld Deines Vaters, der eben hier war, und Di nicht erwarten wollte.
Emil. Mein Vater hier? und wollte mich nicht erwarten?
Claud. Wenn du in Deiner Verwirrung auch ihn das hätteſt hören laſſen.
Emil. Nun, meine Mutter? Was hätt' er an mir ſtrafbares finden können?:
Claud. Nichts; eben ſo wenig, als an mir. Und doch, doch— Ha, Du kenneſt Deinen Vater nicht! In ſeinem Zorne hätt' er den unſchuldigen Gegen⸗ ſtand des Verbrechens mit dem Verbrecher verwech⸗ ſelt. In ſeiner Wuth hätt' ich ihm geſchienen, das veranlaßt zu haben, was ich weder verhindern, noch vorherſehen können. Aber weiter, meine Tochter, wei⸗ ter. Als Du den Prinzen erkannteſt— Ich vpil hoffen, daß Du Deiner mächtig genug wareſt, ihm in Einem Blicke alle die Verachtung zu bezeigen, die. er verdienet. Emil. Das war nicht, meine Mutter. Nach den


