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Pirro. Hal! Laß Dich den Teufel bei einem Haare faſſen; und Du biſt ſein auf ewig. Ich Unglücklicher!
Vierter Auftritt.
Odoardo und Claudia Galotti. Pirro.
Odvardo. Sie bleibt mir zu lang' aus—
Claudia. Noch einen Augenblick, Odvardo! Es würde ſie ſchmerzen, Deines Anblicks ſo zu verfehlen.
Od. Ich muß auch bei dem Grafen noch ein⸗ ſprechen. Kaum kann ich's erwarten, dieſen würdigen jungen Mann meinen Sohn zu nennen. Alles ent⸗ zückt mich an ihm. Und vor allem der Entſchluß, in ſeinen väterlichen Thälern ſich ſelbſt zu leben.
Clau. Das Herz bricht mir, wenn ich hieran gedenke. So ganz ſollen wir ſie verlieren, dieſe ein⸗ zige geliebte Tochter?
Od. Was nennſt Du, ſie verlieren? Sie in den Armen der Liebe zu wiſſen? Vermenge Dein Ver⸗ gnügen an ihr, nicht mit ihrem Glücke. Du möch⸗ keſt meinen alten Argwohn erneuern: daß es mehr das Geräuſch und die Zerſtreuung der Welt, mehr die Nähe des Hofes war, als die Nothwendigkeit, unſerer Tochter eine anſtädige Erziehung zu geben, was Dich bewog, hier in der Stadt mit ihr zu bleiben; fern von einem Manne und Vater, der Euch ſo herzlich liebet.
Clau. Wie ungerecht, Odvardo! Aber laß mich heute nur ein einziges für dieſe Stadt, für dieſe Rähe des Hofes ſprechen, die Deiner ſtrengen Tugend ſo verhaßt ſind. Hier, nur hier konnte die Liebe


