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das von Auflagen und Sclaverey jeder Art zu Boden gedruͤckte Frankreich wieder aufzurichten, und daher dem Koͤnige vorſchlug, die uͤberfluͤſſigen koͤniglichen Gefaͤngniſſe aufzuheben, indem er ihm deutlich darthat, wie ſie gemißbraucht wuͤrden, und wie wenig ſie ihm eigentlich nuͤtzten. Der große Monarch entgegnete:„Ich werde uͤber den „Gegenſtand ſpaͤter mich umſtaͤndlicher erklaͤren, „doch bedenken Sie vor Allem, daß man nichts „außer Augen ſetzen darf, was meine zoͤnigliche „Wuͤrde aufrecht erhalten kann.“— Bey einer andern Gelegenheit ſagte er, als man mit ihm von Beſtechlichkeit der Miniſter ſprach:„Es iſt „ſehr billig, daß die, welche meine Geſchaͤfte „gut verwalten, auch ihren Nutzen davon „haben.“— Doch welch ein Unterſchied zwiſchen einem Dom Miguel und Ludwig XIV ſtatt fin⸗ det, brauchen wir wohl unſern Leſern nicht aus⸗ einander zu ſetzen.—
Uebrigens duͤrften die Erwartungen des Uſur⸗ pators hinſichtlich der Aeußerungen gegen ſeine Miniſter leicht zu Waſſer gemacht werden, denn wie man vernimmt ſoll Dom Pedro, der mit Ge⸗ wißheit hofft, der Regierung ſeines Bruders recht


