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Namen wenigſtens etwas deutlicher ſchreiben; doch immer incorrekt unterzeichnete er ſtets D. Migel ſtatt Dom Miguel.
Doch was bey dieſem ſo ungluͤcklich gebornen Prinzen noch weit mehr zu bedauern iſt, war die Wildheit ſeines Herzens, dem jede ſanftere Re⸗ gung fremd ſchien. Man ſah ihn zaͤufig als 11 bis 12jaͤhrigen Knaben in der Uniform der vortugiſiſchen Generalitaͤt, mit Orden be⸗ haͤngt, in Geſellſchaft der Gaſſenjungen ſich durch die Straßen herumtreiben, in die Haͤuſer eindrin⸗ gen, Glaͤſer und Meubel zertruͤmmern, die Tape⸗ ten von den Waͤnden reißen und koſtbare Vaſen und Spiegel auf die Straße werfen. Hier reichte er Einem die Hand zum Kuß, dort gab er einem Andern eine Ohrfeige, ganz wie die Laune ihn eben anwandelte. Seine ſtete Beſchaͤftigung war
Bosheit und Schaͤndlichkeiten ausuͤben und ſein
unzertrennlicher Begleiter, der Stallmeiſter, lobte
ihn dafuͤr in den erhabenſten Ausdruͤcken. Wenn
ein Fremder das Ungluͤck hatte, ihn nicht zu ken⸗ nen und in ſeine Naͤhe kam, ohne die gewoͤhnli⸗ chen Huldigungen ihm darzubringen, ſo wurde
derſelbe, war er zu Pferde oder im Wagen, auf


