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Die beiden Liberalen : aus den Memoiren eines jungen Parisers / herausgegeben von Leontine Romainville
Entstehung
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Umſtaͤnden allein zu laſſen, zwang ich ihn dennoch dazu und eilte ſchon landeinwaͤrts, als ich den Ruderſchlag ihres Nachens noch aus der Ferne ver⸗ nahm.

Finſtere Nacht herrſchte um mich her, als ich mit ſtarken Schritten vorwaͤrts ging. Nur das Achzen der Kraͤhen, das Stoͤhnen der Eulen hallte hin und wieder dumpfer und hohler durch die traurige Natur und unterbrach mit ſchrillendem Tone die tiefe Stille. Das Kniſtern des Schnees unter meinen Fuͤßen, die zackigen Eiszapfen, die ſich am Tannen⸗ gebuͤſche haͤngend mir entgegenſtreckten, erſchwerten mir jeden Schritt. Unſicher daruͤber, inwiefern Fer⸗ dinand uns Alle an dem Prinzen geraͤcht haͤtte, ob dieſer noch Kraft und Leben behielt, nach Huͤlfe zu rufen, ob er mich bei der ſchlechten Erleuchtung, der Exaltation ſeiner Sinne und den wenigen Minuten des uͤberraſchenden Auftritts erkannte, ob man ſchon Nachforſchungen anſtelle, ſuchte ich abwaͤrts von der Landſtraße auf naͤchſtem Wege die Stadt zu gewin⸗ nen, als ich ploͤtzlich den Hufſchlag von fernen Pfer⸗ den vernahm. Ich horchte, das Getoͤſe naͤherte ſich, da erkannte ich zu meinem Entſetzen, daß ich des We⸗ ges unkundig ſei, und nicht mehr wußte ich zu unter⸗ ſcheiden, nach welcher Seite das Gefaͤngniß, nach welcher die Stadt ſei. Der ſchwache Schutz, den mir das unbelaubte Gebuͤſch bot, ließ mich zugleich die