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Die beiden Liberalen : aus den Memoiren eines jungen Parisers / herausgegeben von Leontine Romainville
Entstehung
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manches alberne Geſchwaͤtz hervor, was mir uner⸗ traͤglich war.

Bei meiner unabhaͤngigen Lage, in der ich mich keiner beſtimmten Beſchaͤftigung widmete, indem ich die Advocatur nur als Grad, aber nicht zur Aus⸗ uͤbung angenommen hatte, mußte mein Geiſt nach mannichfacher Nahrung ſuchen, denn nur ein modi⸗ ſcher Fant mit leerem Schaͤdel oder ein Stuben⸗ gelehrter mit uͤberfuͤlltem Gehirn ſind uͤber dieſes Be⸗ duͤrfniß hinaus; ich mußte alſo Menſchen kennen ler⸗ nen, an ihrer Lebensart, ihren Unterhaltungen Theil nehmen.

Aber, fragte Ferdinand wieder, wie kommt das zu den Journalen und zur Politik?

Allerdings, verſetzte ich, denn beide regieren in Pa⸗ ris Menſchen und Geſellſchaft, und ich wuͤrde ohne meine Morgenlecture wie im Kaffeehauſe auch den uͤbrigen Tag iſolirt geblieben ſein. Nach dem Fruͤh⸗ ſtuͤcke blieben wir nur wenige Stunden, die ich eini⸗ gen ernſten und angenehmen Arbeiten widmen konnte, etwa von elf bis drei, und zwar nur in der Zeit, worin die Kammern keine Sitzungen hielten. Ich wandte ſie abwechſelnd zur Mathematik, zum Malen, zur Muſik, zur Vervollkommnung fruͤher erlernter Wiſſenſchaften an, wohnte auch hin und wieder den gelehrten und akademiſchen Sitzungen bei, aber zu meinem groͤßten Verdruſſe ward ich in dieſen Lieb⸗.

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