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Die beiden Liberalen : aus den Memoiren eines jungen Parisers / herausgegeben von Leontine Romainville
Entstehung
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er auf andere Laͤnder als auf andere deutſche Reiche ſeine Aufmerkſamkeit. Da nun die Sffentlich⸗ keit, die der engliſchen und franzoͤſiſchen Staatsver⸗ waltung im hoͤchſten Grade gegeben iſt, vielleicht dazu beitrug, ihn mehr zu dieſen als zu den in ihrer Politik mehr abgeſchloſſenen und beſchraͤnkten deutſchen Ver⸗ waltungen zu ziehen, ſo hatten Neigung und eine faſt falſche Schwaͤrmerei ſeinen Sinn gaͤnzlich nach außen gerichtet. Bald nachdem ich ihn kennen lernte, ver⸗ ſtand ich, der junge Mann war einer Art Phantaſie⸗ gebilde nach Paris gefolgt, auch fuͤhlte oder ahnete er dieſes bei ſeinem laͤngeren Aufenthalte in Paris ſo ungefaͤhr; doch wollte er ſich es nicht mit deutlichen Worten eingeſtehen, indem dieſe Erkenntniß ſeines Irrthums theils ſeine Eitelkeit kraͤnkte, theils das Ge⸗ baͤude ſeines Ideals einſtuͤrzte. Die Freiheit glaubte er nicht allein von den Franzoſen in der Revolution erkaͤmpft, ſondern, trotz einer napoleoniſchen eiſernen Zwiſchenregierung, legal conſtitutionell wieder erwacht und erhalten, und ſo ſtralend glaͤnzte ihm dieſe Goͤt⸗ tin aus der Ferne entgegen, daß er auch die Mis⸗ braͤuche, in ihrem Namen veruͤbt, rechtmaͤßig und ver⸗ zeihlich erklaͤrte. Der zweite Gegenſtand, den er ſich von ſeiner Heimath aus in Frankreich der Bewun⸗ derung wuͤrdig vorſtellte, war eine große napoleoni⸗ ſche Armee, mit ihren großen Erinnerungen. Auch in Deutſchland hatte er einſt Heldenthaten zum Sturze 2*