— 261— aus eurem Mundo, edle Graͤfin, ſehr hoch, und ſehnlich bitte ich den Himmel, daß er mir Gelegenheit geben moͤge, meine Liebe und Treue gegen dieſes Haus noch thaͤ⸗ tiger zu beweiſen.
Nimm auch meinen herzinnigen Dank, du treuer, edler Menſch! ſagte kaum hoͤr⸗ bar Emma, und eine hohe, freudige Roͤthe ergoß ſich uͤber ihre ſonſt nur matt ge⸗ roͤtheten Wangen, indem ſie dem Glück⸗ lichen die lilienweiße Hand darbot. Du haſt durch dein Erſcheinen in der Stunde der Noth von meinem Herzen einen Felſen hinweggeraͤumt, der es vermuthlich wuͤrde erdruͤckt haben.
Voll von hoher Wonne und Ent⸗ zuͤcken ergriff Eginhard die dargebotene Hand und druͤckte ſie mit Feuer an ſeine Lippen, indem er rief: euch allen ge⸗ hoͤrt mein Leben und mit Freuden binn
ich bereit, es darzubringen, wenn ich


