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dieſem unerhoͤrten Verrath eines Mannes, fuͤr deſſen Leben und Eigenthum er von der erſten Stunde, da er ihn hatte ken⸗ nen gelernt, ſo oft ſein eignes Leben ge⸗
wagt hatte, denken ſollte. O! rief er
und wandte ſich von den herzloſen Zu⸗
ſchauern weg, um die Thraͤne 88s un⸗
muths, die ihm unwillkuͤhrlich ins Auge geſchoſſen war, ihnen zu verbergen, o,
Emma, waͤrſt du doch lieber die Tochter
des aͤrmſten Leibeignen, ich wuͤrde dich eben ſo heiß, eben ſo innig lieben und keinem Menſchen wuͤrde es dann einfallen,
mich um deinen Beſitz zu beneiden, oder
mein Leben und meine Freiheit zu ge⸗ faͤhrden! In dieſem Augenblick wuͤrde ich umkehren, dem Herzoge ſeine Mannen wieder zuruͤckfuͤhren und mich um einen
Dienſt an ſeinem Hoflager bewerben; aber
mir bleibt keine Wahl, ich muß harren und dulden! Tief betruͤbt wandte er ſich


