Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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Ei, ei! mein lieber Otto, entgegnete Franz von Hardenberg, ich kannte dich ſtets als einen großen Verehrer des weib⸗ lichen Geſchlechts, habe oftmals in dieſem Punkte deine Rednergabe bewundert, allein ich muß geſtehen, diesmal haſt du dich ſelbſt uͤbertroffen. Haͤtte ich nicht von andern auch ſchon aͤhnliche Urtheile ge⸗ hoͤrt, ſo wuͤrde ich glauben, du machteſt

3 dir einen Scherz mit mir, allein die Gluth, womit du deine Rede vorgetragen, beweiſt mir ſchon hinlaͤnglich, daß es wohl kein Scherz ſeyn muß, und dieſerhalb iſt es mir ſehr lieb, die Fraͤulein perſoͤnlich kennen zu lernen. Weißt du mir denn nun aber von der aͤltern nicht auch ein ungefaͤhres Bild zu entwerfen?

Warum nicht? es macht mir ſogar Freude, an dir einen ſo eifrigen Zuhoͤrer gefunden zu haben. Emma, des Gra⸗ fen aͤlteſte Tochter, iſt zwar keine Son⸗