Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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wagen, meinem gnaͤdigſten Herrn ein Nacht⸗ lager auf meiner Burg anzubieten, und ich denke, ihr werdet mir die Ehre, meinem Herzog einmal unter meinem Dache zu bewirthen, nicht abſchlagen.

Hm, ſagte der Herzog und ſein Ge⸗ ſicht verzog ſich zu einem hoͤniſchen Laͤ⸗ cheln, der Vorſchlag iſt ſo uneben nicht,

und wenn ich wuͤßte, daß ich eurer Haus⸗ frau dadurch keinen Strich durch die Rech⸗

nung machte, ſo waͤre ich nicht abgeneigt, das Anerbieten anzunehmen.

Ei, wo denkt ihr hin, mein gnaͤdig⸗ ſter Herzog! fiel raſch der Graf ein, haben denn die Frauen eine hoͤhere Pflicht, als die Wuͤnſche ihrer Herren zu erfuͤllen? auch

bin ich uͤberzeugt, daß mein hoher Gaſt,

von deſſen Ankunft ich erſt vor einer Vier⸗ telſtunde unterrichtet wurde, mit dem vor⸗ lieb nehmen wird, was Kuͤche und Keller

in der Eile zu geben vermag.