Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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noch nicht verlaſſen hat, und dich auch nicht verlaſſen wird..

Warum denn aber, fragte aufs neue ſeine Stimme ſtaͤrker erhebend der Graf, rredeſt du ihm denn das Wort? ich muß dieſe Frage mal an dich richten. Hat ſich die Dirne etwa mit ihm verſprochen? und haſt du etwa die Kupplerin gemacht? faſt ſcheint es mir ſo. Iſt auch ſo ein Milch⸗ geſicht, das lieber bei Monden⸗ als bei Sonnenſchein Roſen bricht, um die zarte Haut nicht zu verderben; aber beim hei⸗ ligen Andreas! laßt mir ſo etwas nicht

laut zu Ohren kommen, es moͤchte ſonſt

blutige Koͤpfe geben; und nun genug hier⸗

von, kein Wort mehr! Hiernach ſtand der auf, ging einige Male brummend im Zimmer auf und nieder und trat an ein Fenſter, welches in den Burghof hinab ging. Eben ging das Burgthor auf und jene beiden Reiter, welche Emma ſchon