fuͤhrten; wobei fleißig ſein Name genannt wurde. Es betraf den Angriff, welchen ſeine geweſene Bande gegen die nach Neapel
ziehenden Edelleute gewagt hatte.„Ge⸗
rillo, der Oberſte dieſer furchtbaren Gau⸗ ner,“ ſagte der eine Fremde,„iſt in Kochſtuͤcken zerhauen, und von den Uebri⸗ gen auch nur wenig geblieben. Drei ſind gefangen genommen, und zwei etwa mit dem Leben davon geſprungen. Nun waͤre denn Italien endlich von dieſer ſchaͤndlichen Horde befreiet!“
So erſchuͤtternd Gerillo’n dieſe Nachricht
auch war, ſo konnte er ſichs doch nicht verhehlen, daß er im Grunde ſeines Her⸗ zens es alſo gewuͤnſcht hatte. Da es nun ohne ſein Zuthun ſo gekommen war, ſo fuͤhlte er ſeine Bruſt um Vieles erleichtert, denn er wußte nur zu gut, daß auf das Wort des einzelnen Raͤubers nicht immer


