Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Es war an einem ſchoͤnen October⸗Mor⸗ gen, einen leichten Herbſt⸗Nebel hatten die freundlichen Strahlen der aufgehenden Sonne zertheilt, und friedlich zog der arme Landmann ins Feld und in den Weinberg hinaus, um die reichen Spenden des Som⸗ mers in Scheure und Keller zu bringen,

als Gerillo, in einen Reiſewagen gepackt,

vier Stunden jenſeits Neapel vor einem Gaſthofe ankam, und daſelbſt abſtieg. Den groͤßten Theil ſeiner Reiſe hatte er theils zu Fuß, theils auf einem Maulthiere zu⸗ ruͤckgelegt, und um jeden Verdacht von ſich zu entfernen, erſt etwa zehn Meilen von Neapel den Wagen genommen, Als er in das Gaſtzimmer eingetreten war, hoͤrte er ein ſehr lebhaftes Geſpraͤch, welches der Wiyth und zwei Reiſende mit einander

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