Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Die weiche, vertrauliche Anrede, hatte

ſonders die Aelteſten, konnten eine Thraͤne nicht unterdruͤcken; unter den Andern ent⸗

ſtand ein leiſes Gemurmel.

Weinet nicht, meine Bruͤder, fuhr

Gerillo fort,aber wenn euer Herz ſich dem

beſſern Gefuͤhl geoͤffnet hat, ſo flehet den Himmel an, daß er euren Geiſt erleuchten möͤge, daß ihr meinem Beiſpiel bald nach⸗ ahmet, oder daß er euch ſonſt in der Welt einen Platz anweiſen moͤge, wo ihr viel⸗

leicht im Schweiß eures Angeſichts, aber

redlich euer Brot verdienen moͤchtet, denn nur auf dieſem Wege koͤnnt ihr dereinſt euce Haupt niederlegen und ruhig ſterben.

Der Hauptmann hat Recht, ſagte Monto Cornaro. Haͤtte fruͤher ein

auf die rohen, baͤrtigen Maͤnner einen ſeltſamen Eindruck gemacht. Einige, be⸗