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In Gerillos Seele war es truͤbe und fin⸗ ſter, und wenn auch die Hoffnung ihm oft die lieblichſten Bilder einer reizenden Zu⸗ kunft im Arm ſeiner Geliebten vorſpiegelte, ſo erblickte er doch wieder uͤberall tiefe un⸗ abſehbare Schluͤnde und bodenloſe Abgruͤn⸗ de, die nur der Liebe maͤchtiger Strahl zu erleuchten im Stande war. Maͤchtig ar⸗
beitete indeß ſein Geiſt vorwaͤrts. Die
reizenden, uͤppigen Thaͤler, die ſchroffen, furchtbaren Gebirge, welche ihm fruͤher manche angenehme Stunde verſchafft hat⸗ ten, waren ihm ſeit Leſung jener Zeilen im hoͤchſten Grade zuwider. Er ſehnte ſich fort von hier. Die ſtille, die ruhige Ein⸗ ſamkeit, bloß nur von der lieblichen Stim⸗ me Ricadorens unterbrochen, dieſer Ge⸗ danke wurde ihm von Stunde zu Stunde


