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ſich eigentlich wenig um ihn; vom fruͤhen Morgen bis zum Abend trieb er ſich unter den Bauernknaben herum, und uͤbte unter ihnen ſeine koͤrperlichen Kraͤfte. Sein Geiſt „mußte hierbei natuͤrlich vernachlaͤſſigt wer⸗
den, denn an Unterricht wurde nicht ge⸗ dacht, weil das der ſinſtre, muͤrriſche Foͤrſter fuͤr uͤberfluͤſſig hielt.
Eines Tages hatte Felix mit noch mehrern Knaben, wobei auch die des Pre⸗ digers waren, Soldat geſpielt. Es wurden Schlachten geliefert, Verſchiedene zu Gefan⸗ genen gemacht, worunter ſich auch Felir befand; und da ihm dieß als erſter Anfuͤh⸗ rer ein wenig verdroß, ſo ſuchte er, auf ſeine Kraft und Gewandtheit ſich verlaſſend, ſich wieder zu befreien. Statt des Vogens oder der Musketen bedienten ſich die Kna⸗ 4
ben der Steine, und Felir beſonders be⸗ ſaß eine große Farꝛigtei Ahek.


