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ein rauher, harter Mann, in deſſen Bruſt alles beſſere Gefuͤhl nach und nach erloſchen war. Er war ſcheinbar ſtreng in der Aus⸗ uͤbung ſeiner Pflicht, beſonders wenn ſie Be⸗ ſtrafung fuͤr Forſtvergehungen oder Wilddie⸗ berei betraf. Seine Gattinn, ſein zweites Ich, handelte ganz nach ſeinen Grundſaͤtzen, und unter ihnen verlebte der kleine Felix,
ein muntrer, geiſtvoller Knabe, ſehr unfreund⸗
liche Jugendjahre. Wir wollen den Leſer
mit keiner Erziehungs⸗Geſchichte ermuͤden,
ſondern nur einige Hauptzuͤge aus ſeiner
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— Kindheit mittheilen, die den kleinen Helden ſodann gleich weiter fuͤhren.
Felix war ein muntrer Knabe, von ei⸗
uer beſonders ſchoͤnen Geſtalt, edeln Geſichts⸗ zuͤgen und einem freien, heitern Geiſte, der aber durch die harte Behandlung, und die
rengen Strafen bei kleinen Vergehungen,
zehr unterdrückt wurde. Man bekuͤmmertee


