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empor— unweit davon erhob ſich, aus Balken ſchnell gezimmert, der verkündete Galgen.
An den Ecken lagen die Leichen der Gefallenen, die man dorthin zuſammengeſchleppt hatte, um ſie an⸗ dern Tags miteinander zu verſcharren, um den Fiſch⸗ brunnen lagen ſie wie ein blutiger Kranz, darunter Heckenſtaller, der Steinmetz, Fellerer und Pfreimter, anfrierend in ihrem eigenen verſtrömenden Blute.
Der Greis hatte vollendet, Fellerer lag in ſchwe⸗ rer Betäubung, Pfreimter rang mit dem Tode. Die wilde Fanfare ſchmetterte in ſein erlöſchendes Gehör, mit der letzten Kraft ſeines feurigen, ſtarken Herzens richtete er ſich auf, ſank dann ſterbend zurück und auf ſeinen Lippen erſtarrte der Ruf:„Finis Bavariae!“
Ende des vierten Bandes.
Druck von Richard Schmidt in Reudnitz⸗Leipzig. Schmid, Concordia. IV. 14


