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gram blieb nichts übrig, als ſich ſeinen Angreifern zu ſtellen.
„Warum verfolgt Ihr mich? Was wollt Ihr von mir?“ rief er, die Hand an den Degen legend.
„Dich ſelbſt, Du luthriſcher Hund!“ ſchrie ihm Wallner entgegen.„Meinſt Du, wir kennen Dich nicht mehr? Diesmal kommſt Du mir gewiß nicht aus!“
„Zurück, Kerl!“ rief Pilgram, während die Menge auf ihn eindrang und durcheinander ſchrie:„Schlagt ihn nieder, den Hund! Zerreißt den Spion!“
„Nun, wenn es denn nicht anders ſein kann, ſo muß ich Euch den Weg weiſen“, rief Pilgram, zog ſeinen Degen und rannte ihn Wallner in die Bruſt, daß er mit einem Aufſchrei in die Knie brach und das Volk einen Augenblick erſchrocken zurückprallte; im näch⸗ ſten Augenblick aber war der Trabant herangekommen und ließ ſeine Hellebarde auf Pilgram niederſauſen, daß er ohne Laut und Beſinnung niederſtürzte. In krei⸗ ſchendem Tumulte hob das Volk die beiden Verwun⸗ deten auf und trug ſie nach Stuhlreiter's Anordnung in das gegenüberliegende Haus des Stadtrichters am Sonneneck, wo auch die Gefängniſſe waren.
Auf dem Rathhauſe war inzwiſchen der Beſchluß gefaßt worden, der Gewalt zu weichen, und die Ver⸗ ſammelten kamen in langem Zuge die Treppe vom


