Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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ſtümen Fragern Antwort gaben und erzählten, was ſie aus ihrer Heimat vertrieben hatte.

Um einen großen alten Bauersmann in der Lo⸗ denjacke mit der Kapuze auf dem Rücken, mit verwit⸗ terten Zügen und kurz geſchorenem Haar, das nur im Nacken etwas länger hinunterhing, hatte ſich beſonders ein Kreis von Hörern gebildet.„Schon in den letzten Tagen hat's geheißen, daß die Oeſterreicher bei Brau⸗ nau mit den Unſerigen zuſammengeſtoßen ſeien“, ſagte er.„Es iſt eine große Schlacht geliefert worden, und dermalen, weil der untere Wind gegangen iſt, iſt's ge⸗ weſen, als ob man die Kanonen hörte. Bald haben wir die Gewißheit erfahren; denn die Flüchtigen und die Ausreißer ſind gekommen und haben erzählt, daß Alles verloren iſt und daß die Panduren hinter ihnen herkommen wie die Hölle mit allen ihren Teufeln. Das ſind auch leibhaftige Teufel, ſie nehmen Alles mit, was nicht niet⸗ und nagelfeſt iſt, und ſchlagen Alles todt, was ſich rührt, Groß und Klein, Jung und Alt! Den Weibern thun ſie alle Schand und Unehr' an, und wer ſich dawiderſetzt, der wird niedergehauen und ins Feuer geworfen. Vorgeſtern waren ſie in Waſſerburg, geſtern ſchon in Ebersberg und jetzt werden ſie nimmer weit von München ſein.“

Ein Geheul des Schreckens antwortete dem Be⸗