Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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auf Tereſa und den Becher in ſeiner Hand, aber im nächſten Augenblick hatte Tereſa ihm denſelben bereits abgenommen.

Unwürdiger Verdacht, rief ſie und ſtürzte den⸗ ſelben haſtig bis zur Neige aus.

Karl Albert trat zu Kordel, die ſich regte und all⸗ mälig aus der Ohnmacht aufrichtete. Wie ſich be⸗ ſinnend, fuhr ſie mit der Hand über die Stirn; als ihr die Klarheit wiedergekommen, ſprang ſie angſtvoll auf und wiederholte unwillkürlich:Nicht trinken! Es iſt Gift!

Gift, rief Tereſa auftaumelnd und zugleich zuſammenbrechend, indem ſie mit der Hand nach dem Herzen fuhr.Ja, ich fühl es Gift! Ich bin betro⸗ gen! Das iſt der Tod, was mir zum Herzen dringt.

Kordel eilte zu der Umſinkenden, welcher auch der Kurfürſt ſich näherte.

Gehen Sie, Durchlaucht, rief ſie ihm zu,gehen Sie, ehe der ſchreckliche Vorfall Leute herbeiführt, hier darf man Sie nicht finden!

Gott, welcher entſetzliche Ausgang! rief Karl Albert.Gift in dieſem Becher! Von ihr! Und Du biſt es, Mädchen, die mich gerettet?

Gott ſei Dank, der es gelingen ließ, rief Kordel.Sie haben mir einſt ein Leben geſchenkt,

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