Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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uns nicht wieder begegnen ſollen, Fürſtin! War es nicht beſchloſſen, als wir von einander ſchieden, daß wir uns nicht mehr begegnen wollten? Fürſtin, ſeit ich Sie nicht mehr geſehen, iſt eine ernſte Zeit über mir dahingezogen, ich bin mit mir zu Rathe gegangen und habe mit mir ſelbſt gerechnet. Die Ereigniſſe, welche mich fortgetrieben, haben mich aus dem Tau⸗ mel geweckt, in den Jugend, Müßiggang und Leicht⸗ ſinn mich geſtürzt hatten. Ich habe dem flüchtigen Genuß des Augenblicks entſagt, mein Daſein ſoll for⸗ tan höheren Zwecken gewidmet ſein, es ſoll fortan meinen Pflichten gehören. Kehren auch Sie zu den Ihrigen zurück, rauben Sie mir nicht die Kraft, die meinigen zu vollbringen. Tereſa bebte unter der Gewalt der Erregung, als ob ſie im Fieber läge. Entſagen? rief ſie, indem ſie ihn mit großen Blicken anſtarrte.Wohlan, Durchlaucht, wenn Sie das vermocht, ſo ſollen Sie erfahren, daß ich an Seelen⸗ kraft und Stärke des Gemüths Ihnen nicht nachſtehe. Auch ich kann entſagen. Gehen Sie dieſe Stunde ſei die letzte zwiſchen uns. Wir haben uns nie ge⸗ kannt, fuhr ſie fort und ergriff eins der Gläſer auf dem Tiſchchen,aber ehe Sie gehen, ehe ſich das Meer zwiſchen uns dehnt, trinken wir uns noch ein

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