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„Nein, ich habe nichts vor“, ſagte er roh.„Was ich vorhatte, iſt ſchon gethan. Es wäre nichts Gutes, meinſt Du? Wie man's nimmt! Es wird Leute geben, die es ſehr gut finden, weil es in ihren Kram paßt. Ich denke, Frieden ſtiften wäre immer etwas Gutes, und ich will Frieden machen im ganzen Lande, ſo gründ⸗ lich als nur immer möglich.“
„Es wäre entſetzlich, Vetter, wenn ich Euch ver⸗ ſtände! Was ſoll das heißen?“
„Was das heißen ſoll? Daß man nicht umſonſt ſich ſein Lebelang abmüht, die Goldtinctur und das Lebenselixir zu finden, wenn man nicht auch einmal das Gegentheil zu Wege brächte! Haſt Du einen ſo harten Kopf zum Rathen, daß Du nicht weißt, was und wen ich meine? Es gibt einen Menſchen“, fuhr er fort, indem er zu ihr hintrat, ſie hart an dem Arm faßte und ihr ins Ohr flüſterte,„einen Menſchen, den ich haſſe, wie man nur haſſen kann! Ich habe es ihm geſchworen— damals, wie er mich zum Galgen verurtheilte, hab' ichs bei meiner armen Seele geſchwo⸗ ren, es ſoll ihm nicht vergeſſen und heimgegeben wer⸗ den— jetzt habe ich ihn zum Tode verurtheilt. Frei⸗ lich an einen meſſingbeſchlagenen Galgen kann ich ihn nicht hängen, dafür iſt mein Tod kürzer und ſicherer.“
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