Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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Eccellente, bellissimo! rief Mundizia wieder, indem ſie ein Paar Ohrentröpfchen aus blaßrothen Korallen emporhob und mit leuchtenden Blicken be⸗ trachtete.

Nennen Sie den Preis, mein Herr, ſagte Reindl raſch, warf, als der Kaufmann ihn kaum genannt, einige Goldſtücke auf das grüne Tuch und wandte ſich an Mundizia mit der Bitte, die Tropfen als ein geringes Zeichen ſeiner Verehrung zu behalten.

So ſchön ſie ſind, ſagte er verbindlich,werden ſie doch ihren wahren Werth und Glanz erſt erhalten, wenn ſie von Ihnen getragen werden.

Come, Signore? rief Frau Mnndizia etwas ver⸗ wirrt, während ihr das Verlangen aus den Augen leuchtete. Wie käme ich dazu, Geſchenke von Ihnen anzunehmen und von ſolchem Werthe?

O nehmen Sie immerhin, beſchämen Sie mich nicht durch einen Refus, drängte Reindl, und Mun⸗ eizia ſchien bereits geneigt, ſeinem Drängen nicht länger zu widerſtehen, plötzlich aber, wie umgewandelt, legte ſie mit froſtiger Miene und entſchiedener Handbewegung den Schmuck zurück.Perdonate, Signore, ſagte ſie,ich kann Ihnen nicht zürnen, Sie kennen mich nicht, aber ich weiß, was ich mir ſelber ſchuldig bin.

Verblüfft ſah der enttäuſchte Verehrer der raſch.