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Lauter wurden die Stimmen und das Gewühl drängender, als Pater Roſe, vom Collegium herkom⸗ mend und durch die Menge aufgehalten, ſich nach der Urſache des Zuſammenlaufs erkundigte. Keine Miene verrieth, wie ſehr ihn die Begegnung der beiden Män⸗ ner und noch mehr die Entdeckung überraſchte, daß der Maurer, der ſeit Jahren einer der vertrauteſten Ar⸗ beiter im Collegium und in allen Gebäuden des Or⸗ dens war, nicht nur dieſen ſo lange Zeit und ſo geſchickt getäuſcht, ſondern auch die Kunde von Manchem er⸗ langt hatte, was man, wäre er nicht für ſtumm ge⸗ halten worden, vielleicht vor ihm verborgen gehalten hätte. Das Geheimniß war alſo nicht gewahrt, ſon⸗ dern dem guten Willen deſſelben preisgegeben. Ruhig hörte er Wallner zu, der vor Aufregung kaum etwas Zuſammenhängendes vorzuſtottern vermochte; ruhig, mit der gelaſſenen Miene des Feldherrn, der auch das unerwartetſte Ereigniß augenblicklich zu überſchauen und in ſeine Pläne einzufügen weiß, überblickte er die Verſammlung; die grobe Täuſchung des Ordens durfte
um keinen Preis ruchbar und zugleich mußte der Mau⸗
rer unſchädlich gemacht werden. Er hatte den Ausweg gefunden und gebot Wallner, ſeinen Gefangenen frei zu geben.
„Thörichter Menſch“, rief er mit ſalbungsvoller


