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aus ſeinem Brüten; überraſcht blickte er empor— der Maurer Michel ſtand draußen und winkte ihm haſtig und heftig zu, das Fenſter zu öffnen.
Er that es. Der Mann ſah ſcheu und ängſtlich aus, beſorgt blickte er umher, ob er nicht bemerkt werde, dabei wiederholte er ſeine Geberden immer eif⸗ riger, indem er bald aufs Fenſter, bald von dort weg ins Freie deutete.
„Ich weiß nicht, was Er will“, ſagte Pilgram, „wenn ich Ihn aber recht verſtanden habe, will Er ſagen, daß ich von hier fort ſoll?“
Eifrig bejahte der Mann und machte ſeine Zeichen noch haſtiger, aber ohne beſſern Erfolg; als er die Vergeblichkeit ſeiner Bemühungen einſah, ſtand er einen Augenblick wie rathlos— wieder bewegten ſich ſeine Lippen, als verſuchten ſie zu ſprechen, während eine unſichtbare Macht ſie zu feſſeln ſchien— mit einem Male aber brach ein raſcher Anlauf dieſe Bande und zu Pilgram's mächtigem Staunen begann der Stumme zu reden.
„Nun, wenn's denn doch einmal nicht mehr anders geht“, rief er mit unterdrückter Stimme,„ſo muß ich halt in Gottes Namen das Maul aufthun! Machen Sie, daß Sie fortkommen, junger Herr, man hat nichts Gutes vor mit Ihnen!“


