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vaters zeigen zu können, das ja nun bald wieder das Ihrige ſein wird! Kommen Sie“, fuhr er fort, ohne Pilgram zu Worte kommen zu laſſen,„kommen Sie hierher und laſſen Sie uns ein Glas Wein trinken. Sie werden ermüdet ſein und auch ich leugne nicht, daß meine Lebensgeiſter einiger Erfriſchung bedür⸗ fen.“
Mit der Gewandtheit eines erfahrenen Weltmanns hatte er ſchnell die Flaſche entkorkt, die auf ſeinen Wink vom Hausmeiſter herbeigebrachten Speiſevorräthe zurecht geſtellt und blickte nun, die Klarheit des Wei⸗ nes prüfend, durch ſein erhobenes Glas, indem er zu⸗ gleich dem Hausmeiſter ein Zeichen gab, ſich zu ent⸗ fernen.
„Im Wein iſt Wahrheit“, ſagte er dann;„das macht, der Wein iſt klar bis auf den Grund! So iſt's auch mit einem wahrheitliebenden Gemüth, das nichts Unklares erträgt! Laſſen Sie daher auch für uns im Weine Wahrheit ſein und offen und redlich, wie es Männern geziemt, die Angelegenheit zur Klarheit brin⸗ gen, die, wie Sie mir heute Morgen eröffneten, Sie nach München geführt hat.“
„Sie ſehen mich bereit“, entgegnete Pilgram; „aber ich bin genöthigt, Ihr Entgegenkommen abzuwar⸗ ten, hochwürdiger Herr. Ich verhehle nicht, daß ich


