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ſtammelte dieſer betroffen.„Die Güter meiner Familie liegen in Holland; leider ſind ſie uns durch die ſpa⸗ niſchen Kriege entriſſen worden. Aber in der That, ich begreife nicht, was dieſe Frage ſoll.“
„Durchaus nichts“, entgegnete mit leichter Ver⸗ neigung der Graue.„Ich wollte nur wiſſen, ob Sie dieſe ebenſo edlen als ſtaatsmänniſchen Grundſätze aus eigener Erfahrung abgezogen haben, und danke Ihnen zugleich verbindlichſt für die willkommene Bereicherung meiner Kenntniſſe von den holländiſchen Zwiebelge⸗ wächſen. Kommen Sie, Herr Hofkammerath!“ fuhr er, ſich abwendend, fort, grüßte die junge Geſellſchaft mit lachendem Kopfnicken und trat mit dem alten Be⸗ amten beiſeite. Zwiebel klemmte die Lippen zwiſchen die Zähne und ſah einen Moment aus, als wollte er dem grauen Herrn nach, um ihn zur Rede zu ſtellen.
„Laſſen Sie ihn!“ rief Graf Leoni, ihn abhaltend. „Sie kennen den Mann noch nicht. Hofmarſchall Baron von Freyberg iſt bekannt wegen ſeiner böſen Zunge, die Niemand verſchont und für die er einen Freibrief be⸗ ſitzt, weil er es war, der nach dem Tode Max Emanuel's den Hof auf den knappen Kartäuſerfuß einrichtete, auf dem er ſich noch immer befindet.“
„Immerhin, er iſt doch ein Cavalier“, rief der Küraſſierrittmeiſter.„Einem ſolchen kann man wohl


