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und die Einkünfte reichen mit knapper Noth aus, um den gewöhnlichen Haushalt von Land und Hof zu be⸗ ſtreiten.“
„Sie ſind bewunderungswürdig, Herr Kammer⸗ rath!“ rief Baron Zwiebel lachend.„Als ob das ein Hinderniß ſein könnte! Dann iſt es eben Sache der Herren, die fürs Rechnen bezahlt werden, daß ſie dar⸗ auf denken, die Einkünfte zu erhöhen.“
„Das geht nicht mehr“, ſagte trocken der Kam⸗ merrath.„Der gemeine Mann iſt nicht im Stande, mehr zu zahlen und zu zinſen. Die Herdſteuer iſt be⸗ reits vierfach angelegt.“
„Ach was“, lachte der Baron,„das ſind Redens⸗ arten! Der Bürger und Bauer kann immer zahlen, aber das Volk hat es ſchon ſo an ſich, daß es jeder⸗ zeit lamentirt, und es iſt doch wie ein Mehlſack; ſelbſt wenn beim Umſturze nichts mehr herausfällt, ſtäubt er wenigſtens, ſobald man darauf klopft.“
Die jungen Herren ſtimmten mit lautem Lachen dem Witzwort ihres Genoſſen bei, der Kammerath zuckte bedauernd die Achſeln; der graue Hekr aber maß den jungen Witzling vom Kopfe bis zur Sohle und fragte leichthin:„Wo ſind Sie begütert, mein Herr Baron von Zwiebel?“
„Begütert? Wie meinen Sie das, mein Herr?“


