Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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ſagt; es gefällt mir. Doch was thut denn eigentlich mein Herr Bruder mit all dem Gelde?

Das weiß ich nicht, erwiderte der Jeſuit mit unſchuldigem Geſicht.Es iſt auch durchaus nicht meines Amtes, danach zu fragen. Soviel aber ver⸗ lautet, ſollen damit die Juwelen und Koſtbarkeiten ein⸗ gelöſt werden, welche vom Kurfürſten Max Emanuel, dem der Herr eine ſelige Urſtänd verleihen möge, während ſeiner Flucht aus Baiern in Brüſſel verpfändet worden.

So? Das iſt klug, entgegnete Clemens Auguſt raſch.Das iſt mir lieb zu vernehmen. Schon oft, nur zu oft bin ich an dieſes unſelige Ueberbleibſel einer unſeligen Zeit erinnert worden, an die Zeit von Baierns tiefſter Erniedrigung! Es iſt nur zu wünſchen und zu loben, wenn Alles ausgelöſcht wird, was daran mahnt. Das wird den Höfen zeigen, daß Kur⸗ baiern ſich erholt; es wird das Anſehen und den Cre⸗ dit des Landes erhöhen, dagegen ſollte der Orden ſich nicht ſträuben, denn das kommt auch wieder dem Or⸗ den zu gute. Nachdem ich aber nun weiß, daß es ſich um das Anſehen und den Glanz unſeres kurfürſtlichen Hauſes handelt, geht es wohl nicht an, daß ich dem Kurfürſten eine Vorſtellung mache, die gewiſſermaßen

auf das Gegentheil abzielt; aber ich will mir's immer⸗

hin noch überlegen.