Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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keinerlei Zauber zu üben vermag; könnte ich es, ich würde jetzt meine Macht gebrauchen, um unentdeckt durch die Luft hinwegzuſchweben oder eine magiſche Mauer aufzubauen, die mich vor dem Auge des Spä⸗ hers und Verräthers ſchützte! Weh mir Armen, wenn Jemand erführe, daß ich noch des Nachts allein im Schloßgarten geweſen! Aber es war ſo verführeriſch ſtill. Der Schlaf mied meine Augen, unwiderſtehlich lockten mich Nacht und Mondhelle zu ſich hinaus; ohne recht zu überlegen, was ich that, ſchlüpfte ich durch die Gänge und band den Nachen los, um mich im Mondenglanze vom Waſſer ſchaukeln zu laſſen. Ich hätte es wohl nicht gethan wenn ich dieſe Begegnung hätte ahnen können. Aber noch einmal, Signor, Ri⸗ naldo's Zeit iſt wirklich abgelaufen, und ich muß dringend bitten

Und Sie ſind doch eine Zaubrerin, entgegnete der Cavalier feurig.Sie bitten mich, Sie zu ver⸗ laſſen, und bitten ſo ſchön, daß Rinaldo es nicht ver⸗ mag, ſich ſo ſchnell loszureißen. Er kann es nicht, ohne vorher zu wiſſen, wie er der ſchönen Fee, die auf dieſer Zauberfahrt ſeinen Nachen gelenkt, danken darf, ohne zu hören, wann und wie er ſie wiederſehen wird.

Wann Sie mich wiederſehen, das kann ich nicht