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nichts von Weihnachtsfreuden und Weihnachtsgeſchenken.“ „Nun gut, ſagten die Kinder, wir wollen Ihn ſchon recht lieb haben und Ihm recht folgen. Er iſt gar ſo gut, und hat die Kinder gar ſo lieb. Eine ſolche Freude, wie er uns macht, hatte noch kein Menſch in der Welt.“
Die Großmutter ſprach:„Es iſt wohl wahr, ein er⸗ wachſener Menſch kann kaum eine ſolche Freude empfin⸗ den, wie ihr Kinder. Schuldloſe Kender ſind die ſeligſten
Geſchoͤpfe auf Erden; ihre Freuden ſind rein und lauter.
Gott erhalte euch unſchuldig und gut!“—„Ach, ſagte ſie zu den uͤbrigen, die Freuden der Erwachſenen werden nur zu oft von Kummer und Sorge, von Ehrfurcht, Geiz, andern boͤſen Leidenſchaften, wohl gar von Ge⸗ wiſſensbiſſen verbittert. Darum iſt es ein ſchönes, wah⸗ res Wort unſers goͤttlichen Erloͤſers:„Wenn ihr euch nicht bekehret und nicht werdet wie die Kinder, ſo koͤnnet ihr nicht in das Himmelreich eingehen.“¹
Der Großvater ſagte:„Der Gebrauch mit dem Weih⸗ nachtsbaume gefaͤllt mir ſehr wohl. Es war klug und wei⸗ ſe von den Voreltern, daß ſie darauf bedacht geweſen, die ſchoͤnen chriſtlichen Freudenfeſte auf mancherley Wei⸗ ſe den Kindern zu Tagen der Freude zu machen. Dieſe kindliche Freude macht ihnen die Feſttage des Herrn lieb und werth, und bereitet ihr Herz vor, an der hoͤheren Feſtfreude, zum Heile, das uns allen geworden, Theil zu nehmen. Von nun an ſoll in dieſem Hauſe an jedem Weihnachtsfeſte den lieben Kleinen immer ein Weihnachts⸗ baum gruͤnen. Wenn er auch nicht ſo praͤchtig geziert ſeyn ſollte, wie dieſer, ſo wird er ihnen doch nicht weniger Freude machen. Es braucht wenig, Kinder zu erfreuen; einige Aepfel, Birnen, vergoldete Nuſſe reichen ſchon hin⸗ wenn man nichts Beſſers hat. Auch wird wohl niemand knickern wollen, wenn es darauf ankommt. Kindern kinf ſchuld⸗


