Boͤſes zu thun. Beſonders fliehe ſolche Menſchen, die uͤber den frommen Glauben unſerer Voreltern ſpotten und ſich uͤber reine Sitten luſtig machen. Noch einmal— lebe wohl und Gott ſey mit dir.“
Die Foͤrſterin ſagte mit Augen voll Thraͤnen:„Anton! Sieh dieſe meine rothgeweinten Augen, dieſe meine naſ⸗ ſen Wangen! Um dieſer Thraͤnen willen bleibe Gott erge⸗ ben, gut und rechtſchaffen. Gedenke dieſer Thraͤnen, wenn du in Verſuchung kommeſt, Boͤſes zu thun. Bisher haſt du uns nur Freude gemacht; betruͤbe uns uie. So herz⸗ lich ich jetzt weine, ſo fuͤhle ich dabey doch vielen Troſt! Aber wenn wir je etwas Unrechtes von dir hoͤren ſollten, dann wuͤrden ich und wir alle die bitterſten Thraͤnen wei⸗ nen. Vergiß unſerer treuherzigen, vaͤterlichen und muͤt⸗ terlichen Ermahnungen— und der letzten Ermahnung deiner ſeligen Mutter— in deinem Leben nicht, und lebe vohl.“
Die ganze Familie begleitete den tief geruͤhrten, trau⸗ gen Juͤngling noch eine weite Strecke Weges, faſt bis a Ende des Waldes. Endlich ſagten ſie ihm alle noch
nmal Lebewohl! Anton gieng— ſie aber blieben ſtehen. er ſah noch ſehr oft um und winkte ihnen mit dem Hu⸗ . Der Föoͤrſter und Chriſtian winkten ihm auch mit ih⸗ en Huͤten, und die Foͤrſterin und zwei Toͤchter mit ihren eißen Tuͤchern, bis er endlich mit ſeinem Wanderſtab n der Hand und ſeinem Felleiſen auf dem Ruͤcken hinter einem waldichten Huͤgel verſchwand.
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