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Der Weihnachtsabend : eine Erzählung zum Weihnachtsgeschenke für Kinder / von dem Verfasser der Ostereyer
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die Thraͤnen in den Augen, Ant Er konnte die Thraͤnen nicht me

der Mutter und den beiden Toͤchtern, obwohl alle drei

ſich weigerten, davon ein.Den Draurigen gieb Wein! ſagte er laͤchelnd. Anton und Chriſtian boten ihre Glaͤſer her, ohne ſich lange noͤthigen zu laſſen. Am Ende der Mahlzeit nahm der Foͤrſter ſein Glas und ſagte:Nun, Anton, ſtoß an auf eine gluͤckliche Wanderſchaft und ein froͤhliches Wiederſehen! Dasl gehe Sott, ſagte die Förſterin, ſtieß an und trank ein klein wenig. Chriſtian,

war am geruͤhrteſten. zurückhalten und ſag⸗ te:O meine liebſten Eltern, wie iNen Dank bin ich Ihnen ſchuldig! Was waͤre ich ohne Sie! Ach, ewig kann ich es ihnen nicht vergelten, was Sie an mir gethan ha⸗ ben. Göott wolle ihr Vergelter ſeyn! Er wolle mich einſt in den Stand ſetzen, fuͤr das unansſprechlich iele Gute, das Sie an mir thaten, Ihnen und meinen lieben Ge⸗

Catharine und Luiſe ſtießen ah an. Allen ſtanden 0

ſchwiſtern meinen Dank durch die That zu bezeugen.

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Ja, lieber Auton, ſagte der Foͤrſter, ich kann es.

dir nicht verhehlen, wir thun viel an dir; und wenn ich deine Geſchwiſtern hier ſo anſehe ſo moͤchte ich faſt ſagen, zu viel. Denn was mich und meine geliebte Hausfrau betrifft, ſo brauchen wir wohl wenig mehr. Unſere Haare ſind bereits grau. So lange wir noch le⸗ ben, haben wir wohl Brod. Allein, mein lieber Anton, wenn eines oder das Andere deiner Geſchwiſter einmal in

Noth kommen ſollte, ſo vergiß nicht, wie wir dir

aus der Noth geholfen haben, unz laß ſie nicht in der

Noth ſtecken. Gieb mir die Pand n darauſ⸗ Anton! Nolh

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