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Der Weihnachtsabend : eine Erzählung zum Weihnachtsgeschenke für Kinder / von dem Verfasser der Ostereyer
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klebte, und kein buntes Muͤſchelein am Ufer des Sees

blieb unbemerkt.

Nun wohl, ſagte Anton, das iſt alles ſehr ſchoͤn. Allein das Schoͤnſte iſt doch die Abbildung des himmli⸗ ſchen Kindes! Das freut mich am meiſten. Denn um jenes Kindes willen, das hier abgebildet iſt, hat mich der himmliſche Vater aus meiner großen Noth errettet,

Drittes Kapitel.

Geſchichte des armen Ankons.

Der Hausvater, in deſſen Hauſe Anton gut aufgenom⸗ men wurde, war ein Föoͤrſter. Er ſaß, indeſſen die Kin⸗ der ſo miteinander plauderten, in ſeinem Lehnſeſſel am Ofen, und ſchien in Gedanken vertieft. Die Foͤrſterin ſetzte ſich, mit dem kleinſten Kinde auf dem Arm, ne⸗ ben ihn auf einen Stuhl, und ſagte uͤber eine Weile: Warum biſt du ſo ſtille, und uͤber was ſinneſt du nach?Ich ſinne den letzten Reimen nach, die wir geſungen haben, ſagte der Foͤrſter. Du haſt nun freilich gethan, wie ſie lanten, und den armen Knaben geſpeiſet uund erwaͤrmt. Ich denke aber, wir koͤnnten doch noch mehr an ihm thun. Sieh, es iſt heute die heilige Nacht. Wir feiern das Andenken jener Nacht, in der das goͤtt⸗ liche Kind geboren wurde, das zu unſerm und aller Menſchen Heil in die Welt gekommen. Und nun ſchickt Gott uns eben heute Nacht ein Kind her, dem wir zum