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Der Weihnachtsabend : eine Erzählung zum Weihnachtsgeschenke für Kinder / von dem Verfasser der Ostereyer
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Ecke. Hierauf fuͤhrten ſie ihren kleinen Gaſt an den Tiſch. Die Mutter brachte Suppe und ein großes Stuͤck Feſtkuchen nebſt gekochten Pflaumen. Sie ſetzte ſich an die andere Seite des Tiſches, und laͤchelte freundlich, daß Aunton es ſich ſo gut ſchmecken ließ. Die Kinder aber theil⸗ ten ihm reichlich von ihren Weihnachtsgeſchenken mit. ſchoͤne rothwangige Aepfel, goldgelbe Birnen, und große braune Nuͤſſe. Sogar das kleine Lischen, auf dem Schoo⸗ be der Mutter, ſchenkte ihm, auf Zureden der Mutter, das ſchoͤne purpurrothe Aepfelein, das ſie in dem kleinen Haͤnd⸗ chen hielt, und mit den zarten Fingerlein kaum umſpannen konnte. 1 Die warme Suvpe bekam dem erſtarrten Anton ſehr gut, und die liebliche Stubenwaͤrme that ihm nunmehr ſehr wohl. Er ward wieder munter und froͤhlich.Aber was ihr doch da in der Ecke eurer Stube Schoͤnes habt! fieng er jetzt an. csr hatte ſchon unter dem Eſſen beſtaͤndig nach der Krippe hin⸗ A ergeblicktDas iſt ja ein Fruͤhling mitten im Winter! aagte er. So etwas Wunderſchoͤnes hab' ich in meinem Leben noch nicht geſehen. Ich muß es doch naͤher betrach⸗ ten. Er ſyrang hin und die zwei Kinder folgten ihm. Weißt du aber auch, was das alles vorſtellt? frag⸗ te Catharine.Freilich weiß ich das, ſagte Anton. Es ſtellt die Geburt Jeſu vor. Was das fuͤr ein ſchoͤnes, liebliches Kindlein iſt! Sein Angeſicht ſo ſchoͤn weiß und roth, wie Lilien und Roſen. und was es fuͤr glaͤnzen⸗ de Aeuglein hat, und wie freundlich es laͤchelt!Das iſt aber nicht das rechte Jeſuskindlein! ſagte Catha⸗ rine. Jeſus iſt ietzt kein Kind mehr; Er iſt ſchon lan⸗ ge in den Himmel aufgefahren.Das weiß ich wohl⸗