ungeuͤbte Mann des Geſetzes, ſich mit dem Krie⸗ ger meſſen ſollte. Mit jedem Tage wurde daher ſeine Stimmung duͤſterer, heftiger, ſchwoll die Wuth, die in ihm kochte, immer hoͤher an, bis ſie zuletzt alle Schranken zerſchmetterte. Er hatte vor meh⸗ ren Jahren einen Knaben zu ſich genommen.
den er verlaſſen und halb verhungert auf der
Landſtraße gefunden hatte. Da er Talent und
Geſchick zeigte, ſo hatte er ihn gut unterrichten
laſſen, damit er einſt im Stande ſey, ſich ſelbſt ein Fortkommen zu ſchaffen. Dieſen ließ er ei⸗ nes Morgens zu ſich rufen.
— Dominique, ſagte er ihm mit finſterm Blicke, Du biſt jetzt achtzehn Jahre alt. Weißt Du, was ich fuͤr Dich gethan habe? Jetzt iſt die Zeit, wo Du mir Deine Dankbarkeit er⸗ weiſen kannſt. Hier iſt eine geladene Flinte und eine Boͤrſe mit hundert Louisd'or. Nimm bei⸗ des. Mit der Flinte befreieſt Du mich noch
heute von dem Herrn, den Du an der Graͤnze
meines Gutes wirſt ſchleichen ſehen, mit dem Gelde gehſt Du nach Toulon, und ſegelſt mit


