gemacht habe. Um ihm keinen Zweifel daruͤber zu laſſen, uͤbergab er ihm darauf den Brief, deſſen Datum und Stempel allerdings jeden Verdacht vernichten mußten, und ließ den Praͤ⸗ ſidenten beſchaͤmt nach Hauſe gehen, wo ſeine Gattin ihn bereits erwartete.—
Allein der Argwohn hatte zu tiefe Wurzeln
in ſeiner Bruſt geſchlagen, und das Benehmen ſeiner Gattin, in dem er, vielleicht nicht mit Unrecht, eine ſchlecht unterdruͤckte Verlegenheit zu erblicken glaubte, beſtaͤrkte ihn nur noch mehr in demſelben. Ueberdies war ſeine Ge⸗ ſchichte, doch ohne Schuld des Herrn Lenoir, ruchbar geworden, und verleidete ihm den Auf⸗ enthalt in Paris. Er beſchloß, ſeine Stelle nie⸗ derzulegen und ſich ganz auf ſein Gut zuruͤck⸗ zuziehen. Madame Gauthier folgte ihm, ohne
ein Wort dagegen zu aͤußern. Als ſie in Aix
ankamen und auf die Pferde warteten, welche ſie fuͤr die letzte Station beſtellt hatten, traf ihr erſter Blick, den ſie aus dem Fenſter des Poſtgebaͤudes warf, auf Herrn von Verigny,
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