1 lichkeit wieder dem Leib, der ſo willig fuͤr ſie ſorgt, dafuͤr neue Genuͤſſe zur Staͤrkung und Belohnung ausdaͤchte? Hier greift eines in das andere, waͤhrend bei der Liebe die Seele los und ledig herumſchwaͤrmt um die Geliebte, und ſich an dem ſchnoͤden Waſſer ihrer Augen er⸗ labt, mit ihren Seufzern zu Mittag peiſt und ſich nur an Traͤumen ſatt ißt, und der Koͤrper dumm und laͤppiſch herumſchlendert, den ent⸗
laufenen Geiſt zu ſuchen, und daruͤber abma⸗
gert und zu Schande geht. Nehmt den Wein dagegen vom ſchlechteſten Medoc bis zum edel⸗ ſten Chateau⸗Roſe, welche Friſche, welches Le⸗ ben! Waͤhrend die Damen im Alter ſich ſchmin⸗ ken, um uns zu taͤuõſchen, ſchminkt der Wein uns und macht uns jung. Hier iſt keine boͤs⸗ willige Taͤuſchung, jeder gibt ſich, wie er iſt. Aus allen ſpricht die reinſte Wahrheit, ein großer Magnet fuͤr den wahren Philoſophen. Die Frau muß zu kuͤnſtlichen Blumen ihre Zu⸗ flucht nehmen, hier duftet uns ein ewiges Bou⸗ quet entgegen. Und waͤhrend die Frauen uns
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